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Wie funktioniert ein LNB - Unterschiede und Begriffe erklärt

lnb

LNB´s gibt es einige Verschiedene, darum wollen wir heute einmal die verschiedenen Typen erklären und einige Informationen dazu geben.

 

Was ist der Unterschied zwischen LNB und LNC

Ist das Selbe nur unterschiedliche Namen. Verschiedene Hersteller, verschiedene Bezeichnungen. Ein LNB (Low Noise Block) oder auch LNC (Low Noise Block Converter) dient dazu, die Signale, die von dem Satelliten kommen zu empfangen und in niederere (für das Koaxialkabel taugliche) Frequenzen umzusetzen.

Der LNB wird dabei so montiert, dass die Empfangsöffnung in die Mitte des Satellitenspiegels zeigt, welcher die „eingefangenen“ Signale bündelt und somit Verstärkt zum Empfangsteil des LNB umleitet.

 

Welche Typen givbt es bei LNBs?

Bei den LNB gibt es verschiedene Formen und Typen - Jeder Typ hat besondere Eigenschaften, diese erklären wir Ihnen hier:

 

Single & Universal Single LNB

Single LNB haben einen Ausgang und können somit einen Empfänger (Satellitenreceiver etc.) versorgen.
» Single LNB kaufen

 

Twin / Universal Twin LNB

Twin LNB haben zwei Ausgänge und können 2 Empfänger versorgen.
» Twin LNB im EG-SAT Shop

 

Quad / Universal Quad (auch Quatt, Quattro-Switch genannt)

Quad LNB haben vier Ausgänge und können damit bis zu 4 Empfänger direkt versorgen. In diesen LNB ist eine Art Multischalter schon eingebaut. Spezielle externe Multischalter (welche Quad LNB tauglich sein müssen) können auch diese LNB erweitern. Durch die eingebaute Multischalterelektronik (die auch Strom vom Receiver bezieht) sollten die Kabelwege – je nach Qualität – nicht allzu lange sein. Längen um 20-25m sollten Problemlos funktionieren.
» Quad LNB im EG-SAT Shop

 

Quattro / Universal Quattro LNB

Diese LNB sind zwingend mit einem externen Multischalter, Einkabelsystem o.Ä. zu verbinden. Ein Betrieb mit direkt angeschlossenen Receiver ist nicht NICHT möglich.

Quattro LNBs haben 4 Ausgänge:

  • Vertikal / Low
  • Horizontal / Low
  • Vertikal / High
  • Horizontal / High


Diese 4 Ebenen müssen auch genau nach der Bezeichnung an den Multischalter angeschlossen werden. Zum Testen / Einstellen / Ausrichten kann ein Receiver direkt am H/H angeschlossen werden – dieser sollte da einige Standardprogramme empfangen (z.B. ARD, ZDF, RTL).
» Quattro LNB im EG-SAT Shop

 

Octo / Okto Universal LNB

Octo LNB können direkt bis zu 8 Teilnehmer versorgen. Es benötigt durch den „doppelten 4 fach Multischalter“ noch mehr Strom vom Receiver. Bei kurzen Kabelwegen ist es recht problemlos einsetzbar. Bessere und Zuverlässigere Variante ist auf jeden Fall die LNB – Multischalterkombination.
» Octo LNB im EG-SAT Shop

 

Monoblock LNB – es können 2 Satelliten empfangen werden

Monoblock LNB gibt es als Single, Twin oder Quad LNB. An diese LNB können Receiver entsprechend der Ausgänge angeschlossen werden. Eine Verbindung mit einem Multischalter ist nicht möglich.

Die meisten Monoblock LNB sind für den Abstand 6,3° ausgerichtet, empfangen also Astra & Hotbird. Der Vorteil dieser LNB ist, dass DiSEqC Relais und die Multifeedhalterung schon eingebaut sind, sowie die schnelle Montage. Der Nachteil ist, dass diese LNB bedingt durch die feste Einstellung eigentlich keine 100% Empfangsausrichtung erlauben.
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Einkabel / Unicable LNB

Diese LNB Typ können bis max. 4 Receiver mit Unicable Steuerung versorgen. Oftmals haben sie noch einen Legacy Ausgang, welcher einen vollwertigen Single LNB Ausgang darstellt, also einen Empfänger versorgen kann.
» Unicable LNB im EG-SAT Shop

 

Technische Informationen zu LNB´s

Low Noise Block setzen die von den Satelliten gesendeten Signale in für Koaxialkabel und Receiver verwertbare Signale um. Die Satelliten senden in einem Frequenzbereich von 10,75 GHz bis 12,75 GHz. Diese hohen Frequenzen erlauben es mit relativ wenig Leistung einen großen Empfangsbereich abzudecken. Diese hohen Frequenzen können weder von Koaxialkabel, noch von Sat- Receiver verarbeitet werden. Aus diesem Grund setzt der LNB die hohen Frequenzen herunter.


Die Umsetzungsfrequenzen (sog. Oszillatorfrequenzen) sind: 9750 MHz für das LOW Band und 10600 für das HIGH Band.Daraus ergibt sich:

  • 10,7 GHz – 11,75 GHz in 950-1950 MHz – das sogenannte LOW Band
  • 11,75 GHz bis 12,75 GHz in 1150 MHz – 2150 MHz – das sogenannte HIGH Band.


Um Frequenztechnisch keine Überschneidungen zu provozieren, senden die Satelliten Signale in 2 Polarisationsebenen: Vertikal und Horizontal. So kann man das selbe Frequenzband 2 mal nutzen und somit mehr Programme übertragen. Der LNB empfängt ebenfalls die 2 Ebenen.

Nun stehen also 4 Ebenen zur Verfügung, die geschaltet werden müssen.

Vertikal und horizontal wird mit verschiedenen Spannungen – 14 Volt für Vertikal und 18 Volt für Horizontal geschaltet. Die Umschaltung Low und High Band erreicht man, in dem der Spannung ein 22 KHz Signal aufmoduliert wird.

Dadurch erreicht man 4 Schaltebenen:

  • Vertikal Low = 14 Volt
  • Horizontal Low = 18 Volt
  • Vertikal High = 14 Volt mit 22 KHz
  • Horizontal High = 18 Volt mit 22 KHz


Eine weitere Angabe die in Verbindung mit LNB´s immer auftaucht ist das Rauschmaß. Es gibt den Wert des Eigenrauschens der eingebauten Verstärkungselektronik an. Umso kleiner der Wert ist, desto Rauschfreier arbeitet die Elektronik im LNB. In den letzten Jahren ist ein Regelrechter Rauschmaßkrieg ausgebrochen und jeder Hersteller versucht den Wert weiter zu drücken. Angekommen sind wir mittlerweile bei 0,1dB Rauschmaßangabe (man beachte die Feinheit „Angabe“). Alle aktuell angebotenen LNB sind mit Rauschmaßangaben von 0,1dB -0,8dB zuverlässig und gut im Empfang. Nicht umsonst sind die LNB der Firma Kathrein mit angegeben 0,8dB in praktisch jedem Test die Sieger…

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    Danke für die Erklärungen! Hat mit sehr geholfen.